
In ihrer gemeinsamen Sitzung haben sich Bau- und Kreisausschuss des Unterallgäuer Kreistags am Montag, 8. Februar, mit den geplanten Investitionen in den Straßenbau und in verschiedene Gebäude des Landkreises befasst. So sollen in diesem Jahr insgesamt 5,1 Millionen Euro in die Kreisstraßen gesteckt werden - abzüglich der im laufenden Jahr erwarteten Zuschüsse ergibt sich für den Haushalt eine Nettobelastung von 1,6 Millionen Euro.
Vor allem die geplante Umfahrung der Gemeinde Memmingerberg beschäftigte die Kreisräte. Diese werde dringend gebraucht, um Memmingerberg vom zunehmenden Verkehr in Richtung Allgäu Airport und zum dortigen Gewerbegebiet zu entlasten. Um festzustellen, wo die Umfahrung gebaut werden soll, sei ein Planfeststellungsverfahren geplant, informierte Landrat Hans-Joachim Weirather. In diesem Verfahren vergleicht die Regierung von Schwaben verschiedene Trassenvarianten (auch die von einer Bürgerinitiative vorgeschlagene Streckenführung) miteinander und stellt letztlich fest, welche Variante allen Anforderungen am besten gerecht wird. „Niemand will eine bestimmte Trasse durchsetzen“, betonte Weirather. „Wir brauchen aber eine taugliche Lösung und das möglichst schnell.“ Während die Entlastungsstraße erste Priorität hat, wird sich der Landkreis darüber hinaus auch weiterhin für einen zusätzlichen Autobahn-Anschluss einsetzen, um die Verkehrsproblematik auch langfristig und im Interesse aller umliegenden Gemeinden in den Griff zu bekommen.
Neben Kosten für die Planung der Entlastungsstraße von Memmingerberg sieht das von Kreis- und Bauausschuss empfohlene Investitionsprogramm im Jahr 2010 folgende Arbeiten vo
Anton Bartenschlager stellte als Leiter des Sachgebiets Hochbau am Landratsamt die geplanten Investitionen in die Gebäude des Landkreises vor. Auch hier empfahlen die beiden Ausschüsse dem Kreistag einstimmig, das dafür erforderliche Geld in den Haushalt aufzunehmen:
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