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Sanierung des Kreis-Seniorenwohnheims St. Martin in Türkheim

Außenansicht des sanierten Westflügels. Foto: Eva Büchele / Landratsamt Unterallgäu

In der Marktgemeinde Türkheim - nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum entfernt - liegt das Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin; eines von drei Kreis-Seniorenwohnheime im Unterallgäu. Es wurde von Februar 2015 bis Mai 2016 saniert und erweitert. Damit stieg die Zahl der Pflegeplätze von 117 auf 133.

Im Jahr 2018 soll die Zentralküche des Kreis-Seniorenwohnheims St. Martin in Türkheim saniert werden. Die Küche befindet sich im Untergeschoss des Ostflügels.

Fragen und Antworten

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Welche Sanierungsarbeiten stehen in der Küche an?

Die Küche wurde 1981/1982 eingebaut und hat eine Grundfläche von 380 Quadratmeter. Aufgrund ihres Alters wird sie den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht.

Die Küche versorgt das Kreis-Seniorenwohnheim Türkheim und das Kreis-Seniorenwohnheim Bad Wörishofen - pro Tag werden hier rund 200 Vollpflegeeinheiten vorbereitet, also 200 Mal Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Erneuert werden müssen:

  • die raumlufttechnischen Anlagen
  • die küchentechnischen Anlagen
  • Heiztechnik und bauliche Anlagen
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Was wird die Sanierung der Küche kosten?

Kalkuliert sind Ausgaben von rund 1,5 Millionen Euro.

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Wie wurde 2015/2016 der Westflügel saniert?

Der Westflügel des Kreis-Seniorenwohnheims St. Martin in Türkheim wurde saniert und erweitert. Damit stieg die Anzahl der Pflegeplätze auf 133.

Mit der Sanierung wurde das Gebäude noch seniorenfreundlicher. Die Stichflure wurden durch einen Aufenthaltsbereich und zwei Rundgänge ersetzt, die sich draußen im Park fortsetzen. Somit endet kein Weg mehr in einer „Sackgasse“; die Senioren kommen immer wieder an ihren Ausgangspunkt zurück. Offene Bereiche schaffen außerdem Möglichkeiten zur Begegnung und Kommunikation.

Die Gänge sind heller und freundlicher – genauso wie die Zimmer, in die durch bodentiefe Fenster mehr Licht gelangt. Die Bewohner können so auch im Sitzen in den Park blicken.

Außerdem wurde das Gebäude energetisch saniert - mit Vollwärmeschutz, neuen Fenstern und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Der Energiebedarf reduziert sich dadurch fast um die Hälfte. Auf dem Süddach wurden zudem Photovoltaikmodule zur Stromerzeugung angebracht. Somit erreicht das Gebäude einen besseren Energiestandard (KfW 55).

Im Keller entstanden Umkleiden, Sanitärbereiche und Aufenthaltsräume für das Personal.

Am Glasverbindungsgang zwischen dem Ost- und Westflügel wurde ein Sonnenschutz angebracht. Nun kann dieser Bereich auch in den Sommermonaten genutzt werden.

Am 9. Juni 2016 wurde der sanierte Westflügel feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Insgesamt kostete die Sanierung rund 5,2 Millionen Euro. Zudem sanken die Einnahmen während der Sanierungsphase, da das Seniorenwohnheim nicht voll belegt werden konnte. Die Ertragsausfälle während der Bauarbeiten deckte der Landkreis mit einem Zuschuss von rund 200.000 Euro.

Mehr über das Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin

Was das Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin seinen Bewohnern bietet, mehr über das Leitbild und die Pflegekonzeption erfahren Sie auf dieser Seite.