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Schulsanierungen und mehr

Das Lernumfeld muss passen. Deshalb werden die Schulgebäude (hier das Gymnasium Türkheim) in Schuss gehalten. Foto: Rustler

Damit Bildung im Unterallgäu unter besten Voraussetzungen stattfindet, müssen die Schulen im Landkreis gut ausgerüstet sein und die Gebäude gepflegt werden.

2011 hat deshalb der Kreistag ein großes Schul-Sanierungskonzept auf den Weg gebracht. Insgesamt sind inzwischen mehr als 60 Millionen Euro in die Schulgebäude investiert worden. Auch 2017 fließen wieder 5,4 Millionen Euro in die Schulsanierungen. Die Baumaßnahmen wurden Ende 2016/Anfang 2017 abgeschlossen.

Fragen und Antworten

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Sanierung der Berufsschulen

Am Schulzentrum und Schülerheim in Bad Wörishofen haben die Bauarbeiten in den Sommerferien 2014 begonnen. Im Mai 2017 wurden die Arbeiten abgeschlossen und die frisch sanierte Schule eingeweiht.

Die Kosten liegen bei rund 12,2 Millionen Euro. Die Gebäude wurden insbesondere energetisch saniert und die Haustechnik wurde erneuert.

Die Mindelheimer Berufsschule sowie der Außenstelle in Memmingen wurden ebenfalls saniert.

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Weiterführende Schulen in Ottobeuren, Babenhausen und Türkheim

Die Schulzentren in Ottobeuren und Babenhausen wurden energetisch saniert, der Brandschutz verbessert und die Gebäude barrierefrei gestaltet. Beide Sanierungen begannen im Jahr 2013 und sind inzwischen abgeschlossen.

Für die Generalsanierung des Schulzentrums in Ottobeuren liegen die Kosten bei rund 20 Millionen Euro. Die Sanierung in Babenhausen kostet rund 13 Millionen Euro.

Die Sanierung des Joseph-Bernhart-Gymnasiums in Türkheim wurde 2015 abgeschlossen. Die Kosten liegen bei rund 16,4 Millionen Euro.

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Sporthalle - Berufsschule Außenstelle Memmingen

Der Landkreis Unterallgäu erneuert in den Sommerferien 2018 die komplette Beleuchtungsanlage in der Sporthalle der Berufsschule Außenstelle Memmingen. Die neue Anlage wird in LED-Technik ausgeführt und erhält eine bedarfsgerechte Steuerung. Dies führt zu einer Einsparung des Kohlendioxid-Ausstoßes um 50 Prozent. Die Kosten für den Austausch der kompletten Anlage belaufen sich auf rund 80.000 Euro. 

Gefördert wird die Maßnahme durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ (Förderkennzeichen 03K07812). Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen.

Bereits im Jahr 2017 hat der Landkreis die Lüftungsanlage (RLT-Anlage) in der Sporthalle erneuert. Das neue Lüftungsgerät hat eine Wärmerückgewinnung und eine bedarfsgerechte Regelung. So wird Energie eingespart. Das Vorhaben wurde ebenfalls aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Projektträger war auch hier das Forschungszentrum Jülich in Berlin, Förderkennzeichen: (03K04604).