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Die eigene Solaranlage: Gut fürs Klima, gut für den eigenen Geldbeutel


„Die Solaroffensive ist im Landkreis Unterallgäu auf großes Interesse gestoßen.“ Dieses Resümee zieht Klimaschutzmanagerin Sandra ten Bulte nach elf Informationsabenden rund um Solarenergie. Organisiert haben die Veranstaltungen die Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu und das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) in Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Die Solaroffensive war im Rahmen des Projekts Energiewende Unterallgäu Nordwest gestartet worden und wurde angesichts der großen Resonanz auf den gesamten Landkreis ausgedehnt. Insgesamt haben rund 500 Zuhörer die Vorträge besucht.

eza!-Referent Robert Immler macht nochmals deutlich: „Eine Photovoltaikanlage rechnet sich insbesondere, wenn man möglichst viel erzeugten Strom selbst nutzt.“ Helfen könne dabei ein Gerät: Der sogenannte Energiemanager kann beispielsweise den Betrieb von Haushaltsgeräten steuern  und so die Stromnachfrage dem Angebot anpassen. „Übrigens kommen für Photovoltaikanlagen nicht nur Süddächer in Frage“, sagt Immler. Wie die Besucher der Vorträge erfahren konnten, ist der Ertrag auf einem Ost-West-Dach zwar niedriger, aber dafür gleichmäßig über den Tag verteilt. Und: Wer kein passendes Dach hat, kann einzelne Solar-Module zum Beispiel auf dem Balkon platzieren.

Klimaschutzmanagerin Sandra ten Bulte hofft, dass die Vorträge möglichst viele Unterallgäuer motiviert haben, ihren eigenen Solarstrom zu erzeugen. „Nur mit Hilfe der Menschen, die in unserem Landkreis leben, können wir die Energiewende voranbringen.“

Wer prüfen will, ob sich eine Photovoltaikanlage auf seinem Hausdach rechnet, kann das kostenlose Solarpotenzialkataster nutzen unter www.energiewende-unterallgaeu.de/solarkataster