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Glückswege: Jetzt kann es losgehen


Das landkreisweite Projekt „Erlebnisraumgestaltung Glückswege im Allgäu“ soll den Freizeitwert des Unterallgäus weiter steigern. Nun ging bei den Projektverantwortlichen, dem Landkreis und der Unterallgäu Aktiv GmbH, der LEADER-Förderbescheid ein und die Pläne können umgesetzt werden. Das EU-Förderprogramm LEADER unterstützt insbesondere Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie eine einheitliche Beschilderung der Glückswege - insgesamt mit rund 136.000 Euro. „Die Glückswege werden ein Alleinstellungsmerkmal im Kneippland® Unterallgäu“, so Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten.

14 Rundwege mit insgesamt 187 Kilometern, drei Rad- und elf Fußwege, entstehen bis Anfang 2021 im Unterallgäu als Glückswege. Jeder Glücksweg erzählt eine eigene Geschichte. So ist beispielsweise im Raum Kirchheim/Pfaffenhausen eine Radrunde mit dem Titel „Fabelhafte Storchenwelt“ geplant, zwischen Illerbeuren und Kronburg eine Wanderstrecke mit dem Thema „Herrschaftszeiten“.

Viele der beteiligten Gemeinden haben bereits begonnen, die Wege entsprechend aufzuwerten. Für den Storchenglücksweg zwischen Pfaffenhausen und Kirchheim beispielsweise hat der Landesbund für Vogelschutz vier interaktive Erlebnisstationen entworfen. Die Gemeinde Kettershausen hat sich ganz der Natur verschrieben: Es ist bereits ein Rastplatz am Glücksweg samt Streuobstwiese und Kneippanlage entstanden. In Bad Grönenbach werden der Kurpark und das „Kornhofer Bänkle“ aufgewertet. Ein Höhepunkt am Glücksweg zwischen Illerbeuren und Kronburg ist die vom Landkreis instand gesetzte ehemalige Eisenbahnbrücke. „Und im Sommer freuen sich die Glücksweg-Wanderer gewiss über den neuen Illerstrand“, so Projektleiter Tobias Klöck von der Unterallgäu Aktiv GmbH.