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Notfallplan für Tagesmütter


Ein wichtiger Baustein der Kinderbetreuung im Landkreis ist die Kindertagespflege. Dabei werden Kleinkinder im Alter von null bis drei Jahren von einer qualifizierten Tagespflegeperson in deren Zuhause betreut. Was aber passiert, wenn eine Tagesmutter plötzlich ausfällt, damit hat sich der Jugendhilfeausschuss des Unterallgäuer Kreistags jetzt in seiner Sitzung befasst und die „Richtlinie zur Kindertagespflege“ entsprechend aktualisiert. In diesem Zuge erhalten die Tagesmütter und -väter zum 1. Januar 2019 auch etwas mehr Geld für besondere Betreuungszeiten.

Derzeit gibt es im Unterallgäu laut Projektleiterin Heidrun Kornegger-Tausch von der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) 53 aktive Tagesmütter und -väter. Sie betreuen insgesamt 126 Kinder. Damit die Eltern sich darauf verlassen können, dass die Betreuung zu den vereinbarten Zeiten auch dann klappt, wenn eine Tagesmutter kurzfristig ausfällt, wurden und werden so genannte Betreuungsteams aufgebaut. Diese bestehen laut Kornegger-Tausch aus bis zu fünf Tagesmüttern einer Region, die sich regelmäßig mit „ihren“ Kindern treffen. So sollen die Kinder auch eine andere Tagesmutter kennenlernen, damit diese im Notfall die Betreuung übernehmen kann.

Für den Mehraufwand, den die Tagespflegepersonen durch die regelmäßigen Treffs haben, erhalten sie künftig monatlich 30 Euro. Der Jugendhilfeausschuss empfahl dem Kreistag einstimmig, die hierfür notwendigen Mittel im Haushalt bereitzustellen.

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