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Der Landkreis im Vergleich

Der Landkreis Unterallgäu ist gut aufgestellt. Hier ein Blick auf Mindelheim. Foto: Landratsamt

Wie steht das Unterallgäu im Vergleich zu anderen Landkreisen da? In welchen Bereichen ist das Unterallgäu gut aufgestellt? In welchen Bereichen kann der Landkreis noch besser werden? Um diese Fragen zu beantworten, führen verschiedene Institutionen regelmäßig Studien durch. Einige aktuelle Studien stellen wir hier vor. Es zeigt sich: Das Unterallgäu ist gut aufgestellt.

Focus-Wirtschaftsstudie 2018: Das Unterallgäu bayernweit auf Rang 16

Im Vergleich aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte belegt das Unterallgäu in einer Wirtschaftsstudie des Nachrichtenmagazins „Focus“ den 32. Platz. Bayernweit kam der Landkreis auf Rang 16. Bewertet wurden folgende Kategorien: 

  • Wachstum und Jobs (bundesweit Rang 6)
  • Firmengründungen (bundesweit Rang 261)
  • Produktivität und Standortkosten (bundesweit Rang 23)
  • Einkommen und Attraktivität (bundesweit Rang 36)
  • Lebensqualität (bundesweit Rang 62)

Besonders gut schnitt das Unterallgäu mit Rang 6 nicht nur im Bereich Wachstum und Jobs ab, sondern auch beim Einzelindikator "Bester Steuerstandort". Hier lag das Unterallgäu bundesweit auf Rang 3.

Der Focus-Money-Landkreis-Test 2018

Eine hohe Wirtschaftskraft bescheinigt das Nachrichtenmagazin Focus Money dem Landkreis Unterallgäu. Das Magazin hat dazu sieben Faktoren berücksichtigt:

  • die Entwicklung von Arbeitslosenquote
  • Einkommen
  • Bruttoinlandsprodukt
  • Erwerbstätigkeit
  • Bruttowertschöpfung
  • Investitionen
  • Bevölkerung

Verglichen wurden 381 Landkreise und Städte in Deutschland. Das Unterallgäu landete im Ranking 2018 auf Platz 24 (Vorjahr: Platz 4) der erfolgreichsten Regionen Deutschlands.

Bewertung 2017 von "Finanzen 100": Der Landkreis Unterallgäu auf Platz 1

Das Unterallgäu ist in Deutschland die beste Region zum Leben und Arbeiten. Das schreibt das Internetportal „Finanzen 100“. Bewertet hat das Portal die Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland in fünf Kategorien:

  • Löhne
  • Einkommen
  • Jobchancen
  • Mieten
  • Attraktivität anhand des Zu- und Wegzugs


Das Fazit der Bewertung: „Mit 1,7 Prozent lockt der Landkreis Unterallgäu mit der zweitniedrigsten Arbeitslosenquote der Republik. 41.100 Euro Bruttolohn im Jahr und 23.573 Euro verfügbares Einkommen pro Haushalt sind ebenso Spitzenwerte wie eine 3,6 prozentige Zuzugsrate in den vergangenen zehn Jahren. Und die Mieten sind erträglich: Der durchschnittliche Quadratmeter kostet auf dem bayrischen Land nur 7,48 Euro.“

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Focus-Ranking 2016: Das Unterallgäu bundesweit auf Rang 3

Das Magazin Focus hat wieder alle 402 deutschen Landkreise verglichen. In der Gesamtwertung steht das Unterallgäu hier an dritter Stelle.

Maßgeblich für die Bewertung sind Kriterien wie zum Beispiel das Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitslosenquote, Gewerbeanmeldungen oder die Zahl der Wohnungseinbrüche, um nur einige der 19 Parameter zu nennen.

Bewertet wurden dann die Kategorien

  • Wachstum und Jobs (Unterallgäu auf Rang 16)
  • Firmengründungen (Unterallgäu auf Rang 59)
  • Produktivität und Standortkosten (Unterallgäu auf Rang 14)
  • Einkommen und Attraktivität (Unterallgäu auf Rang 31)
  • Sicherheit und Lebensqualität (Unterallgäu auf Rang 21)


In allen Kategorien war das Unterallgäu also weit oben mit dabei, so dass sich in der Gesamtwertung der dritte Platz ergibt (Vorjahr: vierter Platz). Eine bessere Gesamtwertung haben nur Pfaffenhofen an der Ilm und der Landkreis München.

Der Prognos Zukunftsatlas 2016

Im aktuellen Zukunftsatlas von 2016 rangiert das Unterallgäu unter allen 402 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland auf Rang 115.

Alle drei Jahre gibt es einen neuen Zukunftsatlas, in dem die Zukunftschancen aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland eingestuft werden. Dazu dient der Zukunftsindex, der sich aus 29 Indikatoren errechnet.

Berücksichtigt werden folgende Felder:

  • Demografie
  • Wohlstand und Soziale Lage
  • Arbeitsmarkt
  • Wettbewerb und Innovation

Mehr erfahren Sie auch auf der Internetseite von Prognos.

DIW-Studie 2015: Das Unterallgäu bundesweit auf Rang 5

„Stillstand heißt Rückschritt.“ Dieser Leitsatz des Unternehmers Rudolf von Bennigsen-Foerder gilt auch für Kommunen. Das bestätigt jetzt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Kernaussage: Investitionen in die öffentliche Infrastruktur machen eine Kommune zukunftsfähig.

Das DIW verglich dazu die Pro-Kopf-Investitionen in allen deutschen Landkreisen und kreisfreien Städte im Jahr 2013. Dazu wurden die Investitionstätigkeiten aller Gemeinden und Gemeindeverbände in den Grenzen der jeweiligen Landkreise zusammengefasst

Der Landkreis Unterallgäu und seine Gemeinden stehen mit Investitionen von rund 573 Euro pro Einwohner und Jahr an fünfter Stelle (siehe Grafik). Insgesamt betrugen die Investitionen im Landkreis knapp 79 Millionen Euro.

Eine weitere Kernaussage der DIW-Studie: Voraussetzungen für solche Investitionen sind eine florierende Wirtschaft und niedrige Sozialausgaben. Auch hier ist das Unterallgäu ganz vorne mit dabei: Der Landkreis hat eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in ganz Deutschland. Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bezogen im Oktober 2015 lediglich 0,6 Prozent aller Erwerbspersonen - das ist die drittbeste Quote in ganz Deutschland.

 

Der Energieeffizienzkurs oder die Ausbildung zum Umweltretter

Berufsschullehrer Karl Geller stellt das Energiespardorf - ein Bestandteil des Energieeffizienzkurses - vor. Neben mehreren Schulleitern aus dem Unterallgäu waren auch (von links) Berufsschulleiter Georg Renner und Landrat Hans-Joachim Weirather unter den Zuhörern. Foto: Eva Büchele/Landratsamt Unterallgäu

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