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Kreisstraßen

Das Verkehrsaufkommen steigt, insbesondere der Schwerlastverkehr nimmt zu. Die Straßen werden stärker beansprucht. Sie müssen daher laufend unterhalten, wenn nötig saniert oder ausgebaut werden. Gleiches gilt für Brücken, Parkplätze, Radwege und so weiter. Das Straßen- und Tiefbauamt des Landkreises Unterallgäu setzt also hohe Investitionen in die Praxis um. Es ist für ein rund 329 Kilometer langes Kreisstraßennetz verantwortlich.

Größere Baustellen gibt es im Jahr 2018 auf folgenden Kreisstraßen:

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Rad- und Gehwegbrücke Illerbeuren (Alte Eisenbahnbrücke)

Die Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren stammt aus dem Jahr 1903 und steht unter Denkmalschutz. Sie dient als Geh- und Radwegbrücke und muss instand gesetzt werden. Die Arbeiten an der Brücke nehmen zwei Jahre in Anspruch. Im Frühjahr 2017 startete die Sanierung. Alle Baumaßnahmen werden eng mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt.

Es wurde bereits eine neue Betonplatte aufgebracht und die Brücke so abgedichtet, dass kein Wasser mehr in das Gewölbe eindringen kann. Fehlende Brüstungen wurden ersetzt und das historische Geländer wieder sicher gemacht. Im Jahr 2018 werden in einem zweiten Schritt Bogen und die Unterbauten instand gesetzt. Letztendlich soll die Brücke wieder als Rad- und Gehweg nutzbar sein.

Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 1,6 Millionen Euro. Denkmalrelevante Fördergelder gewähren das Bayerische Kultusministerium aus dem sogenannten Entschädigungsfonds, die Bayerische Landesstiftung und der Bezirk Schwaben. Hinzu kommt eine Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Auch die Gemeinden Kronburg und Lautrach haben sich bereit erklärt, einen Anteil zu übernehmen.

Die Bauarbeiten an der alten Bahnbrücke bei Illerbeuren werden bis Herbst 2018 andauern.

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MN 25 - Ausbau der Ortsdurchfahrt Mindelau mit Ausbau der Kreisstraße in Richtung Dorschhausen

Die Ortsdurchfahrt Mindelau und die Kreisstraße MN 25 in Richtung Dorschhausen werden auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern ausgebaut. Innerorts werden die Gehwege erneuert und zum Teil neu gebaut. An beiden Ortseingängen sowie im Bereich der Bushaltestelle im Ortskern werden Mittelinseln eingebaut. Vom Ortsende Mindelau in Richtung Dorschhausen wird nördlich der Kreisstraße ein 2,50 Meter breiter und rund 470 Meter langer Rad- und Gehweg errichtet, um die Rad- und Gehwegverbindung nach Bad Wörishofen herzustellen. Die Bauarbeiten werden in den Jahren 2017 und 2018 durchgeführt.

Die Kosten für das gesamte Projekt liegen voraussichtlich bei rund 2,3 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern wird die Maßnahme mit einer Förderung unterstützen. Die Stadt Mindelheim trägt die Kosten für die Kanalbauarbeiten und die Gehwege. An den Kosten für den Rad- und Gehweg und für die drei Mittelinseln beteiligt sich die Stadt mit 20 Prozent. Die restlichen Kosten trägt der Landkreis Unterallgäu.

Im Jahr 2017 wurde die Kreisstraße MN 25 außerhalb der Ortschaft auf einer Länge von rund einem Kilometer neu ausgebaut und der Rad- und Gehweg angelegt. Über den Winter war die Straße wieder befahrbar, ehe 2018 der zweite Bauabschnitt mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt begann.

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MN 10 - Ausbau des Bahnüberganges Türkheim Bahnhof und Einbau einer Querungshilfe in der Ortsdurchfahrt Wiedergeltingen

Der Bahnübergang bei Türkheim Bahnhof kreuzt die Kreisstraße MN 10 höhengleich und ist derzeit mit einer Lichtsignalanlage ohne Schranken technisch gesichert. Das entspricht nicht mehr den Regeln der Technik. Er wird nun mit einer neuen Lichtzeichenanlage und Halbschranken ausgerüstet. Dabei wird die Straße auf einer Länge von rund 190 Metern ausgebaut und im Kurvenbereich verbreitert.

Es handelt sich um eine Eisenbahnkreuzungsmaßnahme mit der Deutschen Bahn (DB) Netz AG. Die Maßnahme wird nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) finanziert. Das bedeutet, je ein Drittel der Kosten tragen DB Netz AG, der Landkreis als Straßenbaulastträger und der Bund. Für den Landkreis fallen somit Kosten von rund 315.000 Euro an.

In Verbindung mit der Eisenbahnkreuzungsmaßnahme wird in der Ortsdurchfahrt Wiedergeltingen eine Mittelinsel errichtet. Es entsteht hier eine Überquerungshilfe im Bereich der Bahnhofstraße, wo täglich viele Menschen die Kreisstraße queren. Die Kosten betragen rund 110.000 Euro. Der Ausbau erstreckt sich auf eine Länge von etwa 100 Metern.

Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen rund 500.000 Euro. Der Freistaat Bayern hat eine Förderung in Aussicht gestellt.

Zusätzlich wird am östlichen Ortseingang Wiedergeltingen eine Mittelinsel errichtet und in Richtung Ostallgäu wird auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern eine Deckenbaumaßnahme durchgeführt.

Die Bauarbeiten haben im Frühjahr 2018 begonnen und dauern noch bis Herbst 2018.

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MN 14 - Ausbau der Ortsdurchfahrt Fellheim (Kirchdorfer Straße) mit Neubau der Brücke über die Memminger Ach

In der Ortsdurchfahrt Fellheim wird die Kreisstraße MN 14 (Kirchdorfer Straße) auf einer Länge von rund 0,75 Kilometern ausgebaut. Die Fahrbahn wird auf die Regelbreite von 6,50 Meter ausgebaut. Am westlichen Ortseingang soll eine Mittelinsel als Querungshilfe entstehen. Auch die Brücke über die Memminger Ach wird neu gebaut.

Die Kosten liegen für den Landkreis bei rund 1,6 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern wird die Maßnahme mit einer Förderung unterstützen.

Die Gehwege und gemeindliche Flächen betreut und bezuschusst das Amt für ländliche Entwicklung. Darüber hinaus stellt die Gemeinde Fellheim die Kanal- und Wasserleitungseinrichtungen in der Ortsdurchfahrt neu her.

Die Bauarbeiten starteten im Frühjahr 2018 und werden bis Mitte des Jahres 2019 dauern.

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MN 34 - Ausbau der Kreisstraße zwischen Legau und Straß mit Neubau eines Rad- und Gehweges

Die Baumaßnahme auf der Kreisstraße MN 34 umfasst den Ausbau der Kreisstraße zwischen Legau und Straß auf rund 940 Metern mit Neubau eines Rad- und Gehwegs östlich der Kreisstraße. Damit entsteht eine Radweg-Verbindung zwischen Legau und dem Weiler Straß. Zum Beispiel Schulen und Sportanlagen in Legau sind so für Radfahrer sicher zu erreichen.

Die Straße soll sechs Meter breit ausgebaut werden. Der Rad- und Gehweg wird 2,50 Meter breit und durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt.

Die Kosten liegen bei rund 850.000 Euro. Der Freistaat wird die Maßnahme mit einer Förderung unterstützen und die Marktgemeinde beteiligt sich an den Kosten am Rad- und Gehweg.

Die Bauarbeiten starten im September 2018 und werden bis Mai 2019 dauern.

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MN 22 - Ausbau der Kreisstraße im Bereich der Bundesautobahn A 7, Anschlussstelle Woringen

Die Autobahndirektion Südbayern wird dieses Jahr die Niederschlagsversickerungsanlagen in den Wasserschutzgebieten Memmingen und Woringen erneuern. Die bestehende Niederschlagswasserbehandlung über Versickerungsschächte ist hier nicht mehr richtlinienkonform und die vorhandenen Sickeranlagen sind in ihrer Funktion sehr eingeschränkt.

Im Bereich der Wasserschutzgebiete verläuft die Kreisstraße MN 22 unter der Bundeautobahn A 7.

Bei der Baumaßnahme wird das im Tiefpunkt der Kreisstraße MN 22 gefasste Niederschlagswasser zu einem Abscheider geführt und in ein Versickerungsbecken eingeleitet. Die Autobahndirektion Südbayern und der Landkreis Unterallgäu teilen sich die anfallenden Kosten. Der Landkreis übernimmt dabei 43,8 Prozent. Dies entspricht etwa 400.000 Euro, wofür der Freistaat Bayern eine Förderung in Aussicht gestellt hat.

Gleichzeitig führt der Landkreis auf einer Länge von circa 300 Metern eine Deckenbaumaßnahme durch, da die Fahrbahn in einem schlechten Zustand ist. Die Kosten hierfür belaufen sich auf circa 30.000 Euro.

Die Bauarbeiten sollen bis zum Jahresende 2018 abgeschlossen werden.

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St 2037/MN 11 - Änderung der Kreuzung zwischen Schöneberg und Bronnen

An der Kreuzung der Staatsstraße 2037 mit der Kreisstraße MN 11 passieren vermehrt Unfälle. Die Unfallkommission des Landkreises Unterallgäu hat bereits Sofortmaßnahmen eingeleitet. Es wurde ein Sichtschutzzaun errichtet, um ein leichtfertiges Einfahren in die Staatsstraße 2037 zu verhindern. Zudem wurden Querfräsungen in der Fahrbahn vorgenommen, wodurch der Autofahrer akustisch auf die Stoppstelle aufmerksam gemacht wird. Des Weiteren ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Staatsstraße 2037 in diesem Bereich auf 70 Stundenkilometer begrenzt. Trotzdem kam es immer wieder zu Unfällen. Die beteiligten Straßenbaulastträger, Freistaat Bayern und Landkreis Unterallgäu, haben sich auf den Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr geeinigt. Das ist laut Expertenmeinung die sicherste Lösung.

Der Kreisverkehr wird mit einem Außendurchmesser von 40 Meter errichtet.

Nach den gesetzlichen Vorgaben sind die Kosten zwischen Landkreis und Freistaat Bayern im Verhältnis der Fahrbahnbreiten aufzuteilen. Der Anteil des Landkreises beträgt 44,4 Prozent.

Nach einer vorläufigen Schätzung betragen die Kosten etwa 600.000 Euro, sodass der Landkreis zuzüglich Verwaltungskosten eine Summe von 280.000 Euro zu tragen hat. Die Umbauarbeiten werden ab Herbst 2018 vom Staatlichen Bauamt Kempten durchgeführt. Die Bauzeit beträgt etwa zwei Monate.

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MN 23 - Neubau eines Rad- und Gehweges zwischen Markt Wald und Immelstetten

Die Marktgemeinde Markt Wald will einen Rad- und Gehweg zwischen Markt Wald und Immelstetten errichten. Für Rad- und Fußgänger war diese Strecke bislang nicht verkehrssicher.
Der neue Rad- und Gehweg soll auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern entlang der Kreisstraße MN 23 vom nördlichen Ortsende Markt Wald bis zum südlichen Ortsende Immelstetten verlaufen. Die Kosten liegen bei rund 1,07 Millionen Euro. 20 Prozent der Kosten trägt der Markt selbst, die restlichen Kosten übernimmt der Landkreis. Zudem wird die Maßnahme von der Regierung von Schwaben gefördert.